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10. Ausgabe des Ausserordentlichen Gebetes aller Kirchen in der Syrisch-Katholischen Kirche 24/04/2013

DAS AUSSERORDENTLICHE GEBET ALLER KIRCHEN, DAS GROSSE FÜRBITTEGEBET FÜR UNSERE ZEIT, WIRD AM 18. MAI 2013, AM VORTAG VON PFINGSTEN IN DER SYRISCH-KATHOLISCHEN KIRCHE VON JERUSALEM STATTFINDEN. ES WIRD IN ENGER ZUSAMMENARBEIT MIT DER SYRISCH ORTHODOXEN KIRCHE VORBEREITET

Image Rabbula Pentecost
In unserer Zeit des Wandels und der Herausforderungen im Osten wie im Westen ist die Notwendigkeit eines Fürbittegebets für unsere Gegenwart offensichtlicher denn je. In dieser zehnten Ausgabe des ausserordentlichen Gebetes aller Kirchen, das am Samstag, 18, Mai 2013 um 18h Heilig Land Zeit in der Syrisch-Katholischen Sankt Thomaskirche in Jerusalem stattfinden wird, lädt die „Mutterkiche“ von Jerusalem einmal mehr alle Christen und christlichen Gemeinschaften der Welt ein, für Versöhnung mit Gott und mit den andern, für Einheit und Frieden zu beten.

Das Ausserordentliche Gebet vom 18. Mai wird von der Syrisch- Katholischen Kirche in Zusammenarbeit mit der Syrisch- Orthodoxen Schwesterkirche organisiert. Es gründet auf den tief spirituellen Pfingstriten der alten Syrischen Tradition und wird in aramäischer Sprache gehalten, die Christus selbst gesprochen hat. Sie ist die noch immer gebrauchte liturgische Sprache der Syrischen Kirchen. Einige der Fürbitten des Gebets werden von Christen aus Syrien, dem Land in dem sich die Syrische Kirche vom Patriarchat von Antiochia aus ursprünglich entwickelte, vorbereitet werden: auf diese Weise werden sie die grossen Nöte und Schwierigkeiten der jetzigen Zeit dem Gebet der ganzen Christenheit anvertrauen. Das Ausserordentliche Gebet wird auch eine Gelegenheit sein, Versöhnung anzustreben und gegenseitige Vergebung auszudrücken. Man wird mit ehrlichem Herzen um den Heiligen Geist bitten und um das Erbarmen der Heiligen Dreifaltigkeit für unsere Zeit, und dieses Gebet wird ausgehen von Jerusalem.

Wie in den vorausgehenden Ausgaben des Ausserordentlichen Gebetes sind alle Kirchen von Jerusalem und alle christlichen Gemeinschaften, insbesondere ihre Hirten, eingeladen, persönlich an der Feier teilzunehmen. Das Gebet wird direkt oder zeitversetzt von Christlichen TV Kanälen in Mittelosten, in Europa, in Nord -und Südamerika und vielleicht in Asien und Australien
Flyer 18 May 2013
in sechs Sprachen übertragen. Das wird es allen Christen und Menschen guten Willens rund um die Welt erlauben, in geistiger Kommunion am Gebet im Jerusalem teilzunehmen. Unmittelbar nachher wird ein Dokumentarfilm über die gastgebende Kirche gesendet werden.

Das Ausserordentliche Gebet aller Kirchen ist hervorgegangen aus einer nächtlichen Gebetswache im Heiligen Grab von Jerusalem. Eine kleine Gruppe von Mönchen und Laien empfingen es im Jahre 2005. Sie empfanden die dringende Notwendigkeit eines Fürbittegebets für unsere Zeit, das alle Kirchen mit einbezieht, von Jerusalem ausgeht und sich von da her verbreitet. In Jerusalem sind in der Tat alle Christlichen Kirchen mehr als anderswo gegenwärtig. Die Heilige Stadt hat als Geburtsort der Kirche, die aus dem Blut und dem Wasser aus der Seite Christi auf dem Golgotha hervorging – wie es die orthodoxe Theologie betont – und als Ort der Ausgiessung des Heiligen Geistes an Pfingsten, die ausserordentliche geistliche Berufung, , eine lebendige Quelle kirchlicher Kommunion zu sein. Das Fehlen von Kommunion in der Kirche ist nicht nur ein Gegenzeugnis der Botschaft Christi, sie ist auch und vor allem eine negative spirituelle Wirklichkeit, die ihre geistige Kraft einschränkt.

Das Ausserordentliche Gebet zeichnet sich aus durch einen unwiderstehlich fröhlichen Geist. Seit dem Jahre 2009, seit dem ersten übertragenen Gebet, das damals in der Syrisch Orthodoxen Klosterkirche St. Markus gefeiert wurde, braucht die Kirche von Jerusalem jedes Mal die Worte einer der christlichen Gemeinschaften, die in der heiligen Stadt vertreten sind, um öffentlich alle Nationen im Namen Christi zur Reue anzuhalten, um, ausgehend von Jerusalem, Vergebung der Sünden zu erlangen. (Lukas 24, 47)



Ein ausserordentliches Konzert der Kirchen, ausgehend aus Jerusalem 13/08/2012

EIN IN JERUSALEM GEBORENES KULTURELLES PROJEKT, DAS INSPIRIERT IST VON LITURGISCHEN GESÄNGEN VON ZWÖLF VERSCHIEDENEN CHRISTLICHEN TRADITIONEN - EIN AUFRUF ZU EINEM BESSEREN GEGENSEITIGEN VERSTÄNDNIS ZWISCHEN DEN KIRCHEN UND ZUR EINHALTUNG DER GLAUBENSFREIHEIT



manifesto
Am 22. September sind alle Oberhäupter der christlichen Kirchen und Gemeinschaften eingeladen, sich im mystischen Garten Gethsemani, vor dem Himmel und den Mauern der Heiligen Stadt Jerusalem zu versammeln zu einem aussergewöhnlichen Konzert, der Uraufführung der „Eucharistischen Symphonie“. Sie wird von verschiedenen christlichen Fernsehkanälen in mehrere Kontinente direkt übertragen und im Hinblick auf eine musikalische DVD-Platte aufgenommen.

Im Auftrag von Arnoldo Mosca Mondadori, dem Präsidenten des Mailänder Konservatoriums, hat der italienische Musiker Armando Pierucci, der Organist der lateinischen Kirche in der Kirche des Heiligen Grabes in Jerusalem ist, die „Eucharistische Symphonie“ komponiert. Er liess sich von zwölf liturgischen Melodien, die in der Messliturgie von zwölf Kirchen und Traditionen der heiligen Stadt immer gesungen werden inspirieren und entwickelte sie zu musikalischen Sätzen, denen ein jüdisches Thema vorangeht. Sie wird vom Chor und Orchester Duni des Konservatoriums von Matera und dem Barython Carlo Rotunno unter der Leitung von Carmine Antonio Catenazzo uraufgeführt werden.

Ihrer Natur nach ein abendländisches Werk, geht die „Eucharistische Symphonie“ dennoch aus von den antiken musikalischen Modi der orientalischen Tradition, die in der westlichen Musik nicht mehr verwendet werden. Sie ist einmalig nicht nur vom musikalischen Standpunkt aus, sondern auch von der Symbolik her, sie spiegelt die Schönheit und die Harmonie der reichen verschiedenen christlichen Traditionen wieder, sie verwirkt sie, eben auf „symphonische“ Weise, zu einem Bild der christlichen Kommunion, die sich in der Kunst der Musik ausdrückt. Sie lädt alle Christen ein, sich der eigenen Kirche und liturgischen Tradition, die ihre Geschichte und kulturelle Eigenheit ausdrücken, bewusster zu werden, aber auch mit brüderlicher Aufmerksamkeit die vielfältigen Traditionen der andern christlichen Kirchen zu entdecken. Aus Respekt vor dem Wert und der Tradition der ursprünglichen Werke werden diese jeweils von zwölf Kirchenvertretern „a capella“ gesungen, bevor Orchester und Chor ihre symphonische Erweiterung interpretieren.

Das Projekt wird getragen von der italienischen Stiftung Arnoldo Mosca Mondadori „CASA DELLO SPIRITO DELLE ARTI“, vom musikalischen Konservatorium von Matera (I) et von der ASSOCIATION POUR LA PROMOTION DE LA PRIERE EXTRAORDINAIRE DE TOUTES LES EGLISES POUR LA RECONCILIATION, L’UNITE ET LA PAIX EN COMMENCANT PAR JERUSALEM, die in der Schweiz beheimatet ist und die das von den Kirchen Jerusalems geleitete gleichlautende Fürbittegebet für unsere Zeit angeregt und gefördert hat.

Am 25. September 2012, unmittelbar nach dem Konzert von Jerusalem, wird ein Konzert in profanem Rahmen zum Thema Religionsfreiheit am Europäischen Sitz der Vereinigten Nationen in Genf, an einem der wichtigsten Zentren multikultureller Diplomatie der Welt und einem wesentlichen Ort öffentlicher internationaler Verhandlungen aufgeführt. Es wird zusätzlich von der Schweizerischen Stiftung „CARITAS IN VERITATE“ (die mit dem ständigen Beobachter des Heiligen Stuhls bei der UNO verbunden ist) und diversen Missionen bei den Vereinigten Nationen wie der des Vatikans, Griechenlands, Libanons, des Unabhängigen Malteserordens, getragen. Die Religionsfreiheit ist in der Tat an mehreren Orten der Erde immer stärker bedroht, insbesondere in dieser Zeit der Umwälzungen in den Ländern des Mittleren und Nahen Ostens. Vor dem diplomatischen Corps der Vereinigten Nationen, der das mehrheitliche Publikum bilden wird, werden neben den aus der christlichen Tradition stammenden Themen eines aus der jüdischen und eines aus der muselmanischen Tradition dargeboten werden. Das Genfer Konzert wird ein starkes Zeugnis vor der Gemeinschaft der Nationen sein.

Weitere öffentlich zugängliche Konzerte sind am 26. und 29. September 2012 an zwei anderen symbolgeladenen Orten vorgesehen, eines im Dom von Mailand und das andere in Matera, dem „westlichen Jerusalem“ (Kirche San Pietro Caveoso).
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Beide italienischen Städte des Nordens und Südens haben den Einfluss sowohl der östlichen wie der westlichen Tradition gekannt.

Die „Eucharistische Symphonie“ ist ein Projekt mit verschiedenen geistlichen und profanen, christlichen und universellen Dimensionen. Von der Stadt aus, die den drei monotheistischen Religionen heilig ist, im Herzen der internationalen politischen Szene und in der Absicht, sie durch die Kunst und die Schönheit einem weiten Publikum zugänglich zu machen, möchten die Träger der Symphonie unserer Zeit der Umwälzungen und der Ungewissheit eine starke Botschaft der Versöhnung, der Einheit und des Friedens geben. Sie wenden sich damit an die religiösen und politischen Autoritäten ebenso wie an ein weites Publikum. Und sie gehen aus von Jerusalem.



8. Auflage des Gebetes aller Kirchen in Jerusalem - eine große Fürbitte für unse 24/04/2012

DAS 8. AUSSERORDENTLICHE GEBET ALLER KIRCHEN WIRD AM VORABEND DER ORTHODOXEN PFINGSTEN IN DER ARMENISCH-KATHOLISCHEN KIRCHE VON JERUSALEM, DIE NEBEN DER 3. UND 4. STATION DER VIA CRUCIS LIEGT, STATTFINDEN.

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Als Zeichen der Gemeinschaft mit den orthodoxen Kirchen hat die armenisch-katholische Kirche von Jerusalem die Vigil der orthodoxen Pfingsten, Samstag 2 Juni, 2012, gewählt, um das 8. Außerordentliche Gebet aller Kirchen für Versöhnung, Einheit und Frieden, das in Jerusalem beginnt und von hier ausgeht, zu beherbergen.
Das außerordentliche Gebet aller Kirchen wurde während einer Gebetswache am Heiligen Grab zwischen einigen Geistlichen und Laiengläubigen im Jahre 2005 geboren. Es gründet auf der Inspiration der Dringlichkeit eines großen Fürbittegebetes zu Gott dem Vater für unsere Zeit, das von Jerusalem ausgeht und an dem alle Kirchen teilnehmen: es ist ein inbrünstiges und wiederkehrendes, spontan aus den Herzen der Christen kommendes, vom Heiligen Geist inspiriertes Gebet. Es ist ein grundsätzlich freudiges Gebet, weil die Teilnehmer nach jener Einheit streben, für die Christus gebetet hat (Joh. 17, 21), was selbst eine Quelle der Freude ist. Dieses Gebet ist für alle erreichbar, weil die Teilnahme nur erfordert, dass man diese Gebetsabsicht am Samstag um 18.00 Uhr Ortszeit im Geiste führt, und dass man als Gebetsgemeinschaft aller Teilnehmer betet. Die Einheit ist in der Tat in erster Linie eine geistige Wahrheit, die auf wesentliche Weise in der Gemeinschaft des Gebetes zum Ausdruck kommt. Christen, die miteinander beten und feiern, sind bereit, in die Dimension der Ewigkeit einzutreten, die sie vom Bösen befreit.

Locandina E
Das gemeinsame Anliegen des Gebets sind Versöhnung, Einheit und Frieden mit Gott und unter einander in Gott, sowohl auf individueller wie auf kollektiver Ebene, vor allem innerhalb der Kirche, und über sie, in der Welt. Der Mangel an Frieden in der Kirche ist nicht nur ein Gegen-Zeugnis für die Botschaft Christi, er ist auch, und vor allem, eine negative spirituelle Wirklichkeit, die ihre geistige Stärke schwächt. Die Kirche von Jerusalem
benützt jedes Mal als "Mutter aller Kirchen", die Worte einer der reichen christlichen Traditionen, die in der Heiligen Stadt durch die verschiedenen Kirchen vertreten sind. Sie ruft die ganze Kirche zurück zu ihrer ursprünglichen Sendung und alle Nationen zur "Umkehr zur Vergebung der Sünden im Namen Christi, von Jerusalem angefangen"(Lukas 24, 47). Die drei Anliegen des außerordentlichen Gebetes sind auch ein Akt des Glaubens an die Göttliche Barmherzigkeit, die unsere begrenzten Kräfte kennt.

Die Pfingstliturgie der armenisch-katholischen Kirche, die der Liturgie der armenisch-orthodoxen Kirche nah verbunden ist, enthält den Segen der vier Ecken der Welt mit der Lesung von vier Evangelien und der Anrufung des Heiligen Geistes an jedem Punkt der vier Himmelsrichtungen. Dem Segen der vier Ecken der Welt wird das Vesper- Gebet folgen, in dem die Heilige Dreifaltigkeit verherrlicht und das Licht des Heiligen Geistes angerufen wird; das Licht des Heiligen Geistes, der Geber der Gaben, Geber des Friedens ist.

Sie können das Gebet am 2. Juni 2012 um 18 Uhr im Heiligen Land (15 Uhr GMT) LIVE auf www.fmc-terrasanta.org (online streaming) folgen.



Das siebte Außerordentliche Gebet aller Kirchen findet in der koptisch-orthodoxen Kirche in Jerusale 18/11/2011

AM 28. JANUAR 2012 SIND DIE CHISTEN EINGELADEN, AN EINER GROSSEN FÜRBITTE FÜR UNSERE ZEIT TEILZUNEHMEN, DIE IN DER ind ST. ANTHONY KIRCH IN DER NÄHE DER GRABESKIRCHE IN JERUSALEM GEHALTEN WIRD

Mit Hilfe unsers Herrn werden die Christen am 28. Januar 2012, um 17.00 Uhr Heilig Land Zeit, sich wieder zusammenfinden, um ein großes Fürbittegebet um Versöhnung, Einheit und Frieden für unsere Zeit, ausgehend von Jerusalem, zu halten. Es wird auf vier Kontinente übertragen werden. Dieses siebte Außerordentliche Gebet aller Kirchen für Versöhnung, Einheit und Frieden fällt, wie im Januar 2011, mit der Gebetswoche für die Einheit in Jerusalem zusammen.
Flyer EP 28.1.2012


In Zeiten des Wandels ist es dringlicher denn je, Gottes Barmherzigkeit zu erflehen. Möge Er, wenn wir eindringlich darum bitten, die Herzen berühren und begeistern und in ihnen den unwiderstehlichen Wunsch wecken, umzukehren, ihren Glauben zu erneuern, sich in Einheit zu versöhnen und im inneren Frieden Christi zu leben, sowohl als einzelner Christ wie auch als christliche Kirchen. Selig sind die Friedenstifter!

Die koptisch-orthodoxe Kirche, die oft und vor kurzem wieder Zeugnis ihres tiefen Glaubens an Jesus Christus gegeben hat und dies bis zum Martyrium, bereitet eine einfache und sehr intensiv Feier vor.
Möge das Flehen der Kirche zu ihrem Herrn und Vater gehört werden! Er segne seine Söhne und Töchter, die hören auf das Wort, die den Geist des Lebens wahrnehmen.




Beten mit und für die Jerusalem Kirche 04/02/2011

AM VORABEND VON PFINGSTEN, AM 11. JUNI 2001, WERDEN DIE KIRCHEN IN JERUSALEM MIT EINER STIMME AUF DEN GEIST RUFEN

Das nächste außerordentliche Gebet aller Kirchen wird von der Lateinischen Kirche durchgeführt, in der Lateinischen Patriarchatskirche von Jerusalem, am 11. Juni 2011, um 18 Uhr Heilig Land-Zeit.

Dieses Jahr feiern die Orthodoxe und die Katholische Kirche Ostern und Pfingsten am gleichen Datum.

Am 11. Juni 2011 um 18.00 Uhr Heilig Land-Zeit wird die lateinische Kirche Gastgeber sein des sechsten Außerordentlichen Gebetes aller Kirchen für Versöhnung, Einheit und Frieden, das von Jerusalem ausgeht. Das Gebet steht unter dem Vorsitz von SS. Monsignore Fouad Twal und findet in der Kirche des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem statt.

Die sechste Auflage dieses grossen Fürbittegebets für unsere Zeit, zu dem die Kirchen aus Jerusalem aufrufen, fällt mit dem Vorabend des Pfingstfestes zusammen, das dieses Jahr von allen Christen zum gleichen Zeitpunkt gefeiert wird. Es ist aus diesem Grund ein besonders glückliches und feierliches Ereignis. Gemeinsam werden die Kirchen von Jerusalem die Christen der ganzen Welt bitten, sich mit ihnen im Gebet zu vereinigen, um mit ihnen um Versöhnung, Einheit und Frieden zu beten.

Der geistige Hintergrund dieses tiefen und inständigen Gebetes war eine nächtliche Gebetswache im Heiligen Grab von Jerusalem im Jahre 2005. Eine kleine Gruppe von Mönchen und Laien empfingen es als dringende Notwendigkeit. Ihr Anliegen ist die Erneuerung der Menschheit im dreieinigen Gott, auf individueller wie kollektiver Ebene, und die Versöhnung, die Einheit und der Friede in der Kirche, die wesentliche Aspekte dieser Erneuerung darstellen.

Seit ihren Anfängen wurde diese Initiative vom Geist getragen. Ohne ihn wäre es unerklärlich, dass sie sich trotz der Schwierigkeiten auf dem Weg und trotz der kärglich verfügbaren Mittel verwirklicht und auf der Welt verbreitet.

Die lateinische Kirche wird das feierliche Gebet des Pfingstvorabends auf Lateinisch, Arabisch und Hebräisch halten, was seine eigene Tradition, aber auch ihre lokale Besonderheit widerspiegelt. Die Initiative regt dieses Vorgehen an, damit die Christen sich gegenseitig immer besser kennenlernen. Durch die Heiligenlitanei wird die Himmlische Kirche eingeladen werden, sich mit der Kirche auf Erden im inständigen Gebet zum Herrn zu verbinden.

Das Gebet wird in Direktübertragung über verschiedene Sender in den Nahen Osten, nach Europa und nach Amerika gesendet, sowie in zeitversetzter Übertragung. Ein Dokumentarfilm über die lateinische Kirche wird anschliessend folgen.

O Jerusalem, ich habe Wächter auf deine Mauern bestellt,
die den ganzen Tag und die ganze Nacht nimmer stille schweigen sollen!
(Is 62: 6)